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	<title>Kugelstoß-Gala  &#187; admin</title>
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		<title>Schwäbische Zeitung – Bericht vom 14.01.2014</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jan 2014 22:07:53 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Eisbecher steht am Anfang Von Marc Dittmann Gammertingen Uwe Mühlbauer saß da und strahlte wie das berühmte Honigkuchenpferd. Es war ihm bewusst: Mit dem Reifen-Göggel-Cup, dem Indoor-Meeting für die deutsche Elite des Kugelstoßens war ihm und seiner Leichtathletikabteilung des TSV Gammertingen sprichwörtlich der ganz große Wurf gelungen. Über 500, ja fast 600 Zuschauer in [&#8230;]]]></description>
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<h1>Ein Eisbecher steht am Anfang</h1>
</div>
<p>Von Marc Dittmann</p>
<p>Gammertingen Uwe Mühlbauer saß da und strahlte wie das berühmte Honigkuchenpferd. Es war ihm bewusst: Mit dem Reifen-Göggel-Cup, dem Indoor-Meeting für die deutsche Elite des Kugelstoßens war ihm und seiner Leichtathletikabteilung des TSV Gammertingen sprichwörtlich der ganz große Wurf gelungen. Über 500, ja fast 600 Zuschauer in der Alb-Lauchert-Halle, tolle Stimmung und Spitzensport auf Klasseniveau. „Ich bin zwei Meter gewachsen“, sagte Mühlbauer und nahm Gruß und Glückwunsch von Bundestrainer Sven Lang entgegen, der beherzt in ein belegtes Brötchen biss.</p>
<p>„Angefangen hat alles bei den Weltmeisterschaften 2009 in Berlin. Das war meine letzte Großveranstaltung als Kampfrichter. Damals habe ich David Storl kennengelernt. Der war damals gerade mal 19 Jahre alt und beim Wettkampf so nervös, dass er zu mir gesagt hat: „Mensch, ich weiß gar nicht, was ich machen soll und muss und warum ich hier bin“, erinnerte sich Mühlbauer und lachte laut auf. Irgendwie schaukelte Storl damals das Schiff und nur zwei Jahre später hieß es: Ein Star ist geboren, Weltmeister in Daegu. Und auch in Mühlbauer reiften Pläne, seine neu gewonnene Bekanntschaft zu nutzen, auch um den attraktiven Sport der Kugelstoßer populärer zu machen. Die ersten Meetings, die Mühlbauer in den vergangenen Jahren in Gammertingen ausrichtete, waren eher regionaler Natur und gaben vor allem den Sportlern aus der Region, beispielsweise Markus Reichle, der seine Wurzeln in Krauchenwies hat, die Chance, sich im Rahmen eines Meetings zu messen. Schon bei einer der ersten Austragungen stattete auch Marco Schmidt 2012 dem Meeting einen Besuch ab, musste aber aus Verletzungsgründen passen. Damals siegte Tobias Dahm, nach dem Rücktritt von Ralf Bartels dritte Kraft im deutschen Kugelstoßen.</p>
<p>Die Verbindung zu den Spitzenathleten wuchs. Im vergangenen Jahr schließlich, vor den Meeting in Biberach, saß Mühlbauer in einer Eisdiele in der Innenstadt, als zufällig David Storls Managerin Kerstin Pohlers und Minuten später Storl selbst um die Ecke bogen. „Wir haben uns eine Zeitlang unterhalten, ich habe ihm bei einem Eis die Idee des Meetings vorgeschlagen und er war sofort begeistert“, erinnert sich Mühlbauer. Auch weil es nicht viele derartige Veranstaltungen gibt. Die Pläne wurden mit der Zeit konkreter, Mühlbauer machte Nägel mit Köpfen und setzte den Plan in die Tat um. Am Ende sagte die komplette deutsche Elite zu: Storl, Schmidt, Dahm, bei den Frauen Christina Schwanitz und Lena Urbaniak, dazu Bundestrainer Sven Lang und Ralf Bartels, Kugelstoßer im Ruhestand.</p>
<h2>Quali-Weite als Minimalweite</h2>
<p>Und auch Sven Lang lobt die Veranstaltung, man brauche solche Meetings, um den interessanten Sport Kugelstoßen weiter voranzubringen. Und man habe auch die Typen dafür. „Nach dem Desaster bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking hat sich die Leichtathletik wieder gefangen. Ich denke schon, dass wir wahrgenommen werden, auch außerhalb von Weltmeisterschaft und Olympischen Spielen.“ Das derzeit beste Pferd hat er mit David Storl selbst im Stall. Und das „Pferd“ hat mit 23 Jahren noch sehr viel Zukunft vor sich.</p>
<p>„Heute schätze ich die Leistung von Christina fast höher ein, eine Quali-Weite für die Hallen-WM von 20,30 Meter müssen unsere beiden Spitzenleute immer drin haben“, sagte Lang zur Leistung in Gammertingen. Er sorgt auch dafür, dass sein Spitzenmann auf dem Boden bleibt. „Aber bei David muss ich dafür nicht viel tun, der ist sehr bodenständig und ich denke, er kommt sympathisch rüber“, sagt Lang über Storl, der im Winter sieben Kilo abgespeckt hat &#8212; auf 121 Kilogramm.</p>
<p>Richtig sympathisch kam auch Ralf Bartels rüber. Der 35 Jahre alte Sportsoldat hat im vergangenen Jahr seine Karriere beendet. Nun wurde der achtfache Medaillengewinner – Europameister 2006 und zweimal WM-Dritter – im Rahmen der Gala verabschiedet. „Ein tolles Meeting hier, aber Wehmut empfinde ich eigentlich keine. Die A-Lizenz habe ich ja schon und jetzt bin ich an der Sporthochschule Köln eingeschrieben, um in den nächsten drei Jahren mein Trainerdiplom zu machen. Und vielleicht komme ich ja in den nächsten Jahren selbst mit einigen jungen Talenten hierher.“</p>
<p>Denn das Meeting soll in jedem Fall fortbestehen. „Ja, wir sind mit Sven Lang in Gesprächen, dass wir die Hallenmeetings in Deutschland zu einer Pokalserie zusammenfassen könnten“, bestätigte Uwe Mühlbauer. „Das würde einiges erleichtern, denn dann bekämen wir die Kaderathleten in jedem Fall.“ Und bei einer Serie bekomme man vielleicht bei Sponsoren leichter den Fuß in die Tür, so Mühlbauer weiter. Die Kontakte, ein wesentlicher Teil dieser Serie zu werden, hat er. Auch zum dritten deutschen Spitzenathleten, Marco Schmidt. Vereinzelt begleitete Schmidt schon Trainingslager in Gammertingen. Wie gerne Schmidt und die anderen nach Gammertingen kommen, zeigte am Sonntagabend auch die Abschiedszene. Der 1,98-Meter-Hüne Schmidt umarmte Mühlbauer herzlich, drückte ihn und bedankte sich „noch einmal für alles“. Uwe Mühlbauer lachte.</p>
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		<title>Südwest Presse &#8211; Bericht vom 14.01.2014</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jan 2014 15:46:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Lob von allen Seiten von Peter Wörz Starke Menschen, starker Wettkampf: 500 Zuschauer sahen am Sonntag in Gammertingen den Kugelstoß-Weltmeister David Storl und die Vizeweltmeistern Christina Schwanitz. Die eröffneten dort die Hallensaison. Es gab Momente, da konnte es Uwe Mühlbauer selbst nicht richtig fassen. &#8222;Ich bin ganz hin und weg&#8220;, sagte der Geschäftsführer des TSV [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h1>Lob von allen Seiten</h1>
<p>von Peter Wörz</p>
<p>Starke Menschen, starker Wettkampf: 500 Zuschauer sahen am Sonntag in Gammertingen den Kugelstoß-Weltmeister David Storl und die Vizeweltmeistern Christina Schwanitz. Die eröffneten dort die Hallensaison.</p>
<p>Es gab Momente, da konnte es Uwe Mühlbauer selbst nicht richtig fassen. &#8222;Ich bin ganz hin und weg&#8220;, sagte der Geschäftsführer des TSV Gammertingen am Sonntag mit dem Blick durch die Gammertinger Alb-Lauchert-Halle. Die war in eine Kugelstoß-Arena umfunktioniert worden, 500 Zuschauer machten mächtig viel Stimmung &#8211; und die Weltklasse-Athleten David Storl und Christina Schwanitz dankten es mit guten Leistungen.</p>
<p>Mühlbauer und der TSV hatten eine Premiere abgeliefert, welche auch die Athleten in ihren Bann zog. &#8222;Da kann man nur den Hut ziehen, das ist eine ganz starke Sache hier&#8220;, sagte David Storl. &#8222;Kugelstoßen ist eine spektakuläre Sportart, man muss für die Zuschauer aber halt auch etwas daraus machen&#8220;, lobte der Doppelweltmeister und Silbermedaillengewinner von London die Kugelstoß-Gala. Er trug seinen Teil zur guten Unterhaltung bei, als er im sechsten und damit auch letzten Versuch die Kugel auf 20,37 Meter wuchtete und damit die Qualifikationsweite (20,30) für die Hallen-WM im polnischen Sopot Anfang März meisterte. Damit gewann er natürlich auch den Wettbewerb in Gammertingen vor Marco Schmidt vom SC Yburg Steinach (19,43) und Tobias Dahm vom VfL Sindelfingen (18,95).</p>
<p>Es war der erste Wettkampf in der Hallensaison für den Chemnitzer. &#8222;Dafür bin ich ganz zufrieden&#8220;, sagte Storl, &#8222;es fehlt zwar noch die Konstanz und der Rhythmus, aber ich habe ja angedeutet, in welche Richtung es gehen kann.&#8220; Damit meinte der 23-Jährige seinen zweiten, aber ungültigen Stoß, der über die 21-Meterlinie flog.</p>
<p>Dass Storl überhaupt in Gammertingen antrat, ist Uwe Mühlbauer und einer glücklichen Fügung zu verdanken. Mühlbauer, der das Ausnahmetalent schon einige Jahre kennt, da er als Schiedsrichter und Geräteprüfer auch bei nationalen und internationalen Wettbewerben im Einsatz ist, hat Storl im vergangenen Jahr einfach mal gefragt, ob er nicht auch mal nach Gammertingen kommen wolle. Storl war nicht abgeneigt.</p>
<p>Als sich dann der Termin auftat, da das Meeting in Nordhausen/Thüringen nicht mehr stattfindet, bekam die Idee Dynamik, und aus dem einstigen regionalen Kugelstoß-Wettkampf wurde eine topbesetzte Gala, Mühlbauer mobilisierte lokale Sponsoren und Topathleten.</p>
<p>Am Sonntag waren auch der U18-Weltmeister Patrick Müller und die Vizeweltmeisterin Christina Schwanitz im Laucherttal am Start. Schwanitz Kugel wurde von der Atmosphäre gleich im ersten Versuch auf starke 19,27 Meter getragen. Damit hat die 28-Jährige vom LV Erzgebirge die WM-Qualifikationsweite (17,80) locker überboten.</p>
<p>&#8222;Das ist optimal hier&#8220;, genoss auch Schwanitz den Wettkampf, &#8222;das Publikum kommt nur wegen dem Kugelstoßen. Ansonsten werden wir häufig am Rande von großen Events abgehandelt. Aber hier kommt man mit den Menschen in Kontakt.&#8220;</p>
<p>Bei so viel Lob von allen Seiten war auch Organisator Uwe Mühlbauer ein Sieger: &#8222;Ich bin einfach nur glücklich.&#8220; Daran konnte auch Tobias Hepperle nichts ändern. Der Kugelstoßer vom VfB Stuttgart verfehlte zweimal die Richtung, die Kugel landete außerhalb des Feldes, federte zweimal vom extra verlegten Holzboden ab und wurde erst von der Hallenwand gestoppt. Die beiden Dellen, die das Sportgerät dort hinterlassen hat, wird in Gammertingen noch einige Zeit an eine gelungene Kugelstoß-Gala erinnern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(Quelle: swp.de, 14.01.14)</p>
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		<title>Reutlinger General Anzeiger &#124; Bericht vom 13.01.2014</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jan 2014 19:56:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Kugelstoß-Gala: Athleten danken mit guten Weiten Von Gabriela Thoma GAMMERTINGEN. So muss Leichtathletik sein. Weltmeister versammeln sich in einer Schulsporthalle und bieten in der vermeintlichen Provinz restlos begeisterten Zuschauern einen attraktiven Wettkampf. Dieser großartige Wurf und damit eine famose Werbung für die olympische Kernsportart ist dem TSV Gammertingen mit seiner perfekt organisierten Kugelstoß-Gala geglückt. Davon [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h1>Kugelstoß-Gala: Athleten danken mit guten Weiten</h1>
<p>Von Gabriela Thoma</p>
<p>GAMMERTINGEN. So muss Leichtathletik sein. Weltmeister versammeln sich in einer Schulsporthalle und bieten in der vermeintlichen Provinz restlos begeisterten Zuschauern einen attraktiven Wettkampf. Dieser großartige Wurf und damit eine famose Werbung für die olympische Kernsportart ist dem TSV Gammertingen mit seiner perfekt organisierten Kugelstoß-Gala geglückt. Davon wird man noch lange sprechen.</p>
<div>
<div>»So ein Wettkampf mit solch einer Kulisse macht Spaß.« Kugelstoß-Weltmeister David Storl fühlte sich in Gammertingen wohl. FOTO: Markus Niethammer</div>
</div>
<p>»Da muss ich den Hut ziehen. Das ist eine ganz starke Sache. Da komme ich gerne wieder.« Kugelstoß-Weltmeister David Storl aus Chemnitz freute sich riesig über die frenetische Anfeuerung von 500 Sportfans in der Alb-Lauchert-Halle und bedankte sich mit einer Siegesweite von guten 20,37 Metern.</p>
<p>Damit hatte der 23 Jahre alte Olympia-Zweite von 2012 in London gleich in seinem allerersten Saison-Wettkampf die geforderte Norm für die Hallen-WM im polnischen Sopot Anfang März um sieben Zentimeter überboten. Ehe ihm dies aber in dem hochklassigen Wettkampf im sechsten Versuch glückte, in dem Marco Schmidt vom SC Yburg Steinach mit 19,43 m Zweiter und Tobias Dahm vom VfL Sindelfingen mit 18,95 m Dritter wurden, hatte er schon ein größeres Versprechen abgeliefert. Storls zweiter, aber nicht gestandener Versuch dürfte locker über 21 Meter gewesen sein.</p>
<p>»Ich bin heute zwar erst angereist und hier aus dem vollen Training heraus angetreten, und doch habe ich schon gezeigt, wohin es gehen kann. Allerdings war mein Rhythmus noch nicht gut.« Mehr als über seine eigene Leistung war das deutsche Jahrhunderttalent von der Atmosphäre bei seiner Premiere auf der Schwäbischen Alb angetan. »Kugelstoßen ist ja eine spektakuläre Disziplin. Aber im Sinne der Leichtathletik muss man für die Zuschauer so wie hier eben auch wirklich etwas daraus machen«, sagte er. Wie Storl stieß auch die Zweitbeste der Welt, Christina Schwanitz vom LV Erzgebirge, von den lautstarken Fans beflügelt gleich auf Anhieb die erforderliche Qualifikationsweite von 17,80 m für die Hallen-WM. Mit jedem ihrer vier gültigen Versuche lag die 28-Jährige weit über 18 Meter, um schließlich mit fantastischen 19,27 Metern zu gewinnen. Das bedeutet Jahres-Weltbestleistung. »Die Zuschauer waren klasse. Sie haben uns viel Spaß bereitet und noch einmal etwas aus uns herausgelockt. So konnten wir uns mit Leistungen bedanken. Und ich habe gleich ein Ausrufezeichen gesetzt.« Christina Schwanitz genoss es sichtlich, im Mittelpunkt zu stehen. »Schließlich sind es ja die Werfer, die für Deutschland immer die internationalen Medaillen holen«, betonte sie trefflich.</p>
<p>Gleichwohl werden vor allem die Kugelstoßer in den Stadien immer in den Schatten der anderen Disziplinen gedrängt. Nicht so in Gammertingen. Flankiert von Cheerleadern und mit Kindern an der Hand liefen sie wie sonst nur die Fußballer in die Halle ein. Ihr knackig dargebotener Wettkampf wurde außerdem mit fetziger Musik garniert. »Man spürt, wie viel Herzblut hier drinsteckt. Danke«, zollte Deutschlands zurückgetretener, aber jahrelang bester Kugelstoßer Ralf Bartels den Machern um den stolzen Uwe Mühlbauer (»Ich bin einfach nur glücklich«) großen Respekt. Er betreut gemeinsam mit Junioren-Bundestrainer Gerald Bergmann eine Armada an Talenten des SC Neubrandenburg. Auch der Neubrandenburger U 18-Weltmeister Patrick Müller zeigte an der Lauchert, was in ihm steckt. In seinem ersten Wettkampf in der U 20 stieß er die 6-kg-Kugel auf die Siegesweite von 19,59 Meter und deutete an, warum der DLV ihn hinter Storl als künftige Nummer zwei sieht.</p>
<p>»Ich wollte die 20 Meter von ihm sehen, aber ihm hat etwas die Frische gefehlt«, sagte Bergmann und lobte für seinen Schützling bei der U 20-WM im Sommer in den USA eine Medaille als Ziel aus: »Dafür muss und wird er 21,20 Meter stoßen.« Der so Gelobte staunte derweil über die große Aufmerksamkeit auf der Alb: »Das hat Spaß gemacht. Und so viele junge Leute waren hier. Das gibt’s selten. Das ist cool.« (GEA)</p>
<div class="service-icon"><i class="icon-chevron-right"></i></div>
<p><a title="Bildergalerie Hallenkugelstoßen" href="http://www.gea.de/bilder/bildergalerien/kugelstoss+gala+in+gammertingen.3514787.htm" target="_blank">Eine wunderschöne Bildergalerie mit tollen Bildern unserer Veranstaltung gibt es hier zu bestaunen.</a></p>
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		<title>Schwäbische Zeitung &#8211; Bericht vom 13.01.2014</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jan 2014 17:48:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[David Storl übertrifft die WM-Norm Kugelstoß-Meeting um den Reifen-Göggel-Cup in Gammertingen. Von Marc Dittmann GAMMERTINGEN. Zwei Weltjahresbestleistungen in der Halle und zwei geknackte Normen für die Hallen-Weltmeisterschaften im Sopot/Polen (7. bis 9. März) sind das Fazit des Indoor-Meetings im Kugelstoßen in der Gammertinger Alb-Lauchert-Halle vor fast 600 Zuschauern am Sonntag. Zweifach-Freiluft-Weltmeister David Storl (LAC Chemnitz) [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div>
<h1>David Storl übertrifft die WM-Norm</h1>
</div>
<div>Kugelstoß-Meeting um den Reifen-Göggel-Cup in Gammertingen.</div>
<div>Von Marc Dittmann</div>
<div>
<div>GAMMERTINGEN. Zwei Weltjahresbestleistungen in der Halle und zwei geknackte Normen für die Hallen-Weltmeisterschaften im Sopot/Polen (7. bis 9. März) sind das Fazit des Indoor-Meetings im Kugelstoßen in der Gammertinger Alb-Lauchert-Halle vor fast 600 Zuschauern am Sonntag. Zweifach-Freiluft-Weltmeister David Storl (LAC Chemnitz) stieß die 7,25 Kilogramm schwere Kugel im letzten Versuch auf 20,37 Meter, übertraf die WM-Norm um sieben Zentimeter und siegte im Beisein von Bundestrainer Sven Lang deutlich vor Marco Schmidt und Tobias Dahm. Bei den Frauen wuchtete Christina Schwanitz (LV Erzgebirge) das Sportgerät auf 19,27 Meter, gewann die Konkurrenz ebenso deutlich und löste zu diesem frühen Zeitpunkt das WM-Ticket. Im Vorfeld des Wettkampfs wurde Ralf Bartels, mehrfacher Medaillengewinner bei internationalen Meisterschaften verabschiedet.</div>
</div>
<div>
<p>„Naja, das war das Mindestziel“, sagte David Storl nach dem Wettkampf. „Kraft und Schnelligkeit haben in weiten Teilen schon gepasst, nur der Rhythmus und die Konstanz fehlen halt noch.“ Wen wundert es, denn Storl hatte nach dem Saisonende im September 2013 eine mehrwöchige Trainingspause eingelegt und war im November wieder ins Training eingestiegen. Dafür lieferte der 23 Jahre alte Doppel-Weltmeister von Daegu 2011 und Moskau 2013 einen mehr als ordentlichen Wettkampf ab und begeisterte die 600 Zuschauer in der Alb-Lauchert-Halle. „Mein Ziel war es heute, über die 20-Meter-Marke zu stoßen, das hat ja geklappt“, sagte Storl. Auch angesichts einer nicht gerade optimalen Wettkampfvorbereitung: Am Samstagabend hatte Storl in Dresden noch die Auszeichnung zu Sachsens Sportler des Jahres angenommen, war spät ins Bett gekommen und nach nicht einmal vier Stunden Schlaf wieder ins Auto gestiegen, um in den Süden der Republik zu düsen.</p>
<p>Und beinahe hätte Storl in Gammertingen – zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison – mächtig einen raus gelassen. Schon im Einstoßen wuchtete er mit steter Regelmäßigkeit die Kugel über die mit einer gelben Linie markierte WM-Norm von 20,30 Metern – im zweiten Wettkampfversuch landete die Kugel sogar über der 21-Meter-Grenze, doch stand er den Versuch nicht sauber und übertrat, so dass dieser ungültig gegeben werden musste.</p>
<p>„Für den Einstieg war die Leistung ganz okay“, meinte ein durchaus gelöst dreinblickender Bundestrainer Sven Lang. Da habe aber einiges heute noch nicht gepasst, schränkte er ein. „Die Sache mit der Norm war nicht so wichtig, unsere Spitzenleute müssen das jederzeit stoßen können. Fast höher einzuschätzen war die Leistung von Christina“, sagte Lang weiter. Bei Storl hätten zwar Schnelligkeit und Kraft gepasst, aber oftmals sei die Kugel zu oft zu schnell weggegangen. „Deshalb habe ich ja zwischendurch eine ziemlich finstere Miene aufgesetzt“, sagte Lang – und lachte.</p>
<p>In der Tat: Immer wieder korrigierte er seinen Schützling, nahm ihn beiseite und zeigte ihm Fehler in Haltung und Bein- und Fußstellung. Denn Lang weiß, was seinen Schützling in diesem Jahr erwartet. „Für eine Medaille braucht man in Sopot 22 Meter, das ist unser Ziel. Denn die Hallen-WM ist für die US-Amerikaner der Höhepunkt und der Pole Majewski will zu Hause sicher auch was reißen.“</p>
<h2>Neuauflage 2015 mit Storl?</h2>
<p>Ein weiteres, richtig zufriedenes Gesicht – wenn auch natürlich nicht auf dem Niveau des Weltmeisters – zeigte sich im Krauchenwieser Markus Reichle, der inzwischen für den VfL Sindelfingen startet. Er jubelte darüber, im letzten Versuch die 16-Meter-Marke geknackt zu haben. „Ich bin zufrieden. Eigentlich wäre ich schon mit einer 15-Meter-Weite zufrieden gewesen, aber so ist das natürlich besser. Das hier hat viel Spaß gemacht. Wir jungen Athleten profitieren ja von so einem Meeting, bei dem wir uns mit den Besten messen können. Ich bin erst seit drei Wochen wieder im Training“, meinte Reichle, der im Oktober ein Lehramtsstudium für die Grundschule an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg aufgenommen hat. „Mein Ziel sind die deutschen Juniorenmeisterschaften.“ Und noch einer strahlte übers ganze Gesicht: Meeting-Chef Uwe Mühlbauer: „Ich bin zwei Meter größer“, witzelte er und bestätigte die Idee einer Art Hallenpokal, in der er und Sven Lang die drei deutschen Kugelstoßmeetings Anfang des Jahres gerne einbauen würden.</p>
<p>Währenddessen – nach dem einen oder anderen belegten Brötchen, einem Getränk und vielen Autogrammen – machte sich David Storl wieder auf den Heimweg. Nicht ohne zu versprechen, 2015 wieder zu kommen. „Die Leute sind toll mitgegangen, so ein Meeting eigens für uns Kugelstoßer ist doch eine tolle Sache“, sagte Storl. „So etwas findet man in Deutschland nicht all zu oft“, und versprach: „Wenn die Einladung für 2015 kommt, bin ich wieder dabei.“ Und auch der Bundestrainer war voll des Lobes. „Sicher kommen wir wieder. Und auch in Biberach werden wir am 14. Juli starten“, bestätigte Lang und machte sich auf ins rund 500 Kilometer entfernte Kienbaum. An der dortigen Sportschule steht ab Montag bereits der nächste Lehrgang an. „Wir fangen um 10.30 Uhr mit ein bisschen Stabi an“, gab er seinem Schützling mit auf den Weg. Wieder sprach alles für eine kurze Nacht&#8230;</p>
<p>(Quelle: http://www.schwaebische.de/region/sigmaringen-tuttlingen/bad-saulgau/bad-saulgau-sport_artikel,-David-Storl-uebertrifft-die-WM-Norm-_arid,5567394.html &#8211; Erschienen: 13.01.2014 14:20)</p>
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